Virus-Wahnsinn: Auch Bargeld unter Quarantäne!

Bereits 63.900 Corona-Fälle in China, 1380 Tote

Virus-Wahnsinn: Auch Bargeld unter Quarantäne!

Hat China die Corona-Virus-Epidemie noch im Griff? Unter den 63.900 Erkrankten sind bereits 1700 infizierte Ärzte und Pfleger. Jetzt befahl Peking  eine neue Maßnahme: Geld kommt unter Quarantäne.

Mit dieser neuen Sicherheitsmaßnahme soll die Übertragung des Corona-Virus zumindest gebremst werden, hofft die chinesische Regierung: Für Geldscheine aus Quarantäne-Zonen gilt ab sofort, dass sie 14 Tage lang nicht angegriffen werden dürfen, für Geldnoten aus Nicht-Quarantäne-Zonen gilt diese Regelung für sieben Tage. In den abgeriegelten Corona-Virus-Zonen soll das Bargeld zurückgegeben werden, verordnete die chinesische Zentralbank: Die Geldscheine werden mit ultraviolettem Licht und hohen Temperaturen sterilisiert, dann 14 Tage lang gelagert.

Immer mehr Ärzte fallen aus

Die Zahl der an diesem Killer-Virus erkrankten Menschen stieg allein in China auf nun 63.800. Problematisch wird, dass auch schon 1700 Ärzte und Krankenschwestern bei ihrere Tätigkeit infiziert worden sind und somit für weitere Behandlungen ausfallen, berichtet die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua News. Bisher sind 1380 Menschen nach einer Infektion mit dem Corona-Virus verstorben, die Dunkelziffer soll jedoch weit höher sein.

An jene Chinesen, die diese Erkrankung überlebt haben, ging nun die Aufforderung Blutplasma zu spenden: Das Plasma wird gesammelt, die Antikörper sollen weiteren Patienten bei ihrem Kampf gegen das Virus helfen. So konnte auch ein erst neun Monate altes Baby wieder aus dem Spital entlassen werden, das zuvor an einer Corona-Infektion erkrankt war.

Milliardenschäden für Airlines

Zusätzlich verursacht die Epidemie Milliardenschäden: Die Internationale Luftverkehrsorganisation ICAO errechnete Umsatzaufälle von bis zu 4,6 Milliarden Euro für das erste Quartal dieses Jahres. Die Geschäftsführerin des Internationalen Währungsfonds, Kristina Georgieva, meinte, "vorerst" sei dei Ausberitung des Virus "noch kein großes Problem". Das könne sich aber ändern, wenn es sich in "Ländern mit schwachem Gesundheitssystem wie etwa in Afrika ausbreitet". Wie berichtet, wurde erst vor wenigen Stunden der erste Corona-Virus-Erkrankte aus Ägypten gemeldet.

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