Alaba und Co.

"SpielerInnen": Babler gendert ÖFB-WM-Stars

Ein Mann im Anzug spricht auf einer Pressekonferenz vor SPÖ-Hintergrund mit Mikrofon.
© APA/HELMUT FOHRINGER
Mit einem Statement von seinem Besuch beim ÖFB-Team wollte SPÖ-Chef Andreas Babler wohl Nähe zur Nationalmannschaft zeigen. Stattdessen sorgt seine Formulierung für viel Spott in den sozialen Medien.
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Der Besuch von SPÖ-Chef Andreas Babler im Trainingslager des österreichischen Nationalteams entwickelt sich im Netz zum veritablen Eigentor. Babler bedankt sich für die Einladung und erklärt, wie sehr er sich freue, erstmals bei einer Weltmeisterschaft vor Ort zu sein.

Ein Mann im Anzug spricht bei einer Pressekonferenz vor rotem SPÖ-Hintergrund am Rednerpult.
© APA/HELMUT FOHRINGER

Doch ausgerechnet bei seiner Ansprache an das Team in Österreich spricht er nicht von den Spielern, sondern von den "SpielerInnen". Wörtlich sagt Babler: "… beim Trainingscamp zu sein mit den SpielerInnen …" Wenige Sekunden später legt er noch einmal nach und erklärt, er wolle "den SpielerInnen persönlich auch sagen, wie dieses Land auch kollektiv stolz ist".

Nutzer spotten im Netz

Ein Ausschnitt verbreitete sich rasch auf den verschiedenen Plattformen. Dort machen sich zahlreiche Nutzer über die Wortwahl des SPÖ-Chefs lustig. "Ich dachte, unsere Spieler heißen unter anderem Stefan Posch und Alexander Schlager und nicht Stefanie und Alexandra", schreibt etwa ein Nutzer unter dem Beitrag. Andere kommentieren spöttisch, Babler habe offenbar versehentlich das Herren- zum Frauen-Nationalteam gemacht. Für Babler endet der Besuch beim ÖFB damit in einem handfesten Social-Media-Shitstorm.

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