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Ludwig pokert um strengere Corona-Regeln

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Wien muss auf den Bund warten – will aber seinen eigenen Kurs beibehalten.

Wien. Während Bürgermeister Michael Ludwig daheim in Floridsdorf in der Isolation „inhaftiert“ ist und die Stadt über Videoschaltungen managt, analysieren seine Wiener ExpertInnen im Detail die Entwicklungen in der Corona-Pandemie – am Dienstag wurden „nur“ mehr 2.334 positive Befunde gemeldet, die Zahl der Todesopfer belief sich leider wieder auf neun Personen, insgesamt gibt es in der Stadt derzeit 58.475 aktive Corona-Fälle.

Leichte Entspannung.„Eine leichte Entspannung, aber definitiv kein Grund zur Entwarnung“, heißt es aus dem Umfeld des Bürgermeisters. Jetzt warte man ab, was die neue Bundesverordnung vorsieht, die spätestens am Karsamstag die bisherige ersetzen muss.

Diese läuft aus, kommt keine neue, sind plötzlich alle Corona-Verordnungen aufgehoben. „Vielleicht ist das ja das Ziel mancher in der ÖVP“, mutmaßt man im Rathaus. Ernsthaft glauben will freilich niemand an einen derart ra­dikalen Schnitt. Dementsprechend werden intern Pflöcke eingeschlagen, was die Wiener Mindesterfordernissse sein werden.

Maskenpflicht fix in Öffis und wohl in Innenräumen

Unterkante. Die unterste Latte ist die Beibehaltung der Maskenpflicht in den Öffis, womöglich in leicht entschärfter Form auch in Innenräumen. Dass die 2G-Regel in der Gastro – Wien hat sie als einziges Bundesland – gleich fällt, wird heiß diskutiert. Sie könnte erst Mitte bis Ende Mai fallen. Alle weiteren Details hängen vom Bund ab, heißt es.
 

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