Alt- Landeshauptmann Maurer beigesetzt

Begräbnis

Alt- Landeshauptmann Maurer beigesetzt

Begräbnis fand unter großer Anteilnahme in Maurers Heimatgemeinde statt

Unter großer Anteilnahme ist Andreas Maurer am Samstagnachmittag in seiner Heimatgemeinde Trautmannsdorf a.d. Leitha (Bezirk Bruck a.d. Leitha) beigesetzt worden. Der Landeshauptmann a.D., der von 1966 bis 1981 Niederösterreich regiert hat, war am Montag im 92. Lebensjahr verstorben. Beim Trauergottesdienst würdigte ihn der emeritierte Wiener Weihbischof Helmut Krätzl als "sehr selbstbewussten und starken Menschen", dessen Stärke auch von seinen Gegnern stets geschätzt wurde.

"Dankesfest"
"Wir sind traurig über den Abschied, können aber gleichzeitig ein Dankesfest feiern", erinnerte Krätzl an all das, was der "stolze Bauer" Maurer "gesät" und Niederösterreich "geerntet" habe. Zeit seines Lebens sei der Verstorbene "zutiefst erdverbunden" und sehr gläubig gewesen und habe immer Kraft aus seiner Familie - er war 66 Jahre mit Ehefrau Hermine verheiratet, hat sechs Kinder sowie zahlreiche Enkel- und Urenkelkinder - geschöpft.

Man sei zusammengekommen, um sich zum Abschied vor einem "großen Sohn unseres Landes" zu verneigen, sagte Landeshauptmann Erwin Pröll (V) in seiner Trauerrede. Andreas Maurer habe sein Leben dem Land gewidmet: "Sein Arbeitsplatz war das weite Land und sein Auftrag war Niederösterreich", so Pröll.

Zahlreiche Trauergäste
Zu den zahlreichen Trauergästen zählten u.a. die gesamte niederösterreichische Landesregierung, Vizekanzler und ÖVP-Chef Josef Pröll, Alt-Landeshauptmann Siegfried Ludwig (V), der ehemalige Außenminister Alois Mock (V), Raiffeisen-Generalanwalt Christian Konrad sowie viele weitere Politiker und Wegbegleiter. Auch hohe kirchliche Vertreter - etwa der Klosterneuburger Propst Bernhard Backovsky, der Herzogenburger Propst Maximilian Fürnsinn und der evangelische Superintendent Paul Weiland - nahmen an den Feierlichkeiten teil.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde Maurer im Kreis der Trauergäste auf dem Friedhof seiner Heimatgemeinde beigesetzt. Als Grabbeigaben wurden dem Alt-Landeshauptmann, der begeisterter Musiker war, sein Mundstück sowie seine Violine mitgegeben.

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