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ÖSTERREICH-Interview

Burgstaller für 1.000 Euro Mindestlohn per Gesetz

Die Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller skizziert im Österereich-Interview ihre Wünsche für eine neue Regierung.

Im Gesundheitsbereich beharrt Burgstaller auf einer Anhebung der Höchstbeitragsgrundlage auf 5.000 Euro. "In den kommenden Jahren kommen Milliardenbelastungen auf uns zu. Da ist die Anhebung der Höchstbeitragsgrundlage eigentlich nur der Anfang". Eine von der VP immer wieder ins Spiel gebrachte Erhöhung der Selbstbehalte sei " armen und kranken Personen unzumutbar", so Burgstaller.

1.000 Euro per Gesetz
Die Landeshauptfrau regt auch an, das Beitragswesen generell umzustellen und den Faktor Arbeit zu entlasten. Arbeitnehmer sollten also weniger Steuern zahlen, dafür sollten Vermögen und Eigentum höher besteuert werden. "Persönlich", so Burgstaller sei sie auch für "einen gesetzlich verankerten Mindestlohn von 1.000 Euro für Arbeitnehmer". Frauen müssten durch flexiblere Kinderbetreuung unterstützt werden, auch eine " Kinderbetreuungsmilliarde" soll es nach Burgstaller geben.

Haubner-Erlass "menschenfeindlich"
Hart ins Gericht geht Burgstaller mit Sozialministerin Haubner. Ihr Erlass zur Streichung des Kindergeldes für Ausländerinnen sei "menschenfeindlich": "Frauen, die hier leben, derart zu schikanieren ist unerträglich" , sagt Burgstaller. Die Landeshauptfrau lehnt auch einen von Finanzminister Grasser geforderten Zuwanderungsstopp als "verantwortungslos" ab.



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