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Burgstaller für Reparatur des Rauchergesetzes

Die Salzburger Landeshauptfrau kündigt ein Gespräch mit Gesundheitsminister Stöger an. Sie strebt ein generelles Rauchverbot wie in Italien an.

Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (SPÖ) ist mit dem am 1. Jänner 2009 in Kraft getretenen neuen Tabakgesetz "nicht glücklich", sie sieht "Adaptierungsbedarf". Im Interview mit ÖSTERREICH sagt Burgstaller: "Viele kennen sich nicht aus. Ich hätte mir beim Nichtraucherschutz eine italienische Regelung gewünscht, gerade in Hinblick auf den Mitarbeiterschutz in der Gastronomie."

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Eine solche ist für die Landeshauptfrau keineswegs vom Tisch, im Gegenteil. Dass SPÖ-Gesundheitsminister Alois Stöger das Rauchergesetz erst in einem Jahr überprüfen will, ist Burgstaller zu spät: "Ich denke es sollte ein paar Monate Beobachtungszeitraum geben. Doch dann werde ich mit dem Herrn Minister ein Gespräch führen, ob nicht ein klarer Weg der bessere ist. Die EU wird ohnehin irgendwann ein totales Rauch­verbot einführen."

Dass die Gastronomie Einbußen haben könnte, glaubt Burgstaller jedenfalls nicht: "Ich war in den ersten Tagen des neuen Jahres in einem Kaffeehaus und in einem Restaurant. In beiden Lokalen war zur Gänze Rauchverbot. Beide waren knallvoll und alle waren zufrieden: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch die Gäste. Selbst die Raucher haben gesagt, das tut gut, denn so raucht man weniger."

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