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BZÖ-Anwältin für Flöttl junior

„Über Mandate gebe ich keine Auskünfte“, gibt sich die Rechtsanwältin Huberta Gheneff-Fürst zurückhaltend. Es sei aber bekannt, dass ihre Kanzlei einen guten Ruf in Mediensachen habe.

Diesen guten Ruf hat sie tatsächlich – und das ist wohl der Grund, warum Herbert Eichenseder an sie geraten ist, als er für seinen Mandanten Wolfgang Flöttl Beratung in Sachen Medienrecht suchte.

Gheneff-Fürst verfügt aber auch über ausgezeichnete Verbindungen zur Politik, für das BZÖ Jörg Haiders und Peter Westenthalers sitzt sie im Stiftungsrat des ORF. Und die Orangen haben zuletzt Papiere verteilt, die angeblich aus dem Flöttl-Akt beim Staatsanwalt stammen. Ein Zitat ist besonders brisant, legt es doch den Verdacht der Parteienfinanzierung für die SPÖ nahe.

„Ich glaube nicht“, sagt Eichenseder auf die Frage, ob die Anwältin die undichte Stelle in Richtung BZÖ gewesen sein könnte. Gheneff selbst sagte auf Anfrage von ÖSTERREICH: „Gerüchte kommentiere ich nicht."



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