Verschärfungen im Osten

Das ist der Oster-Lockdown

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Aufgrund der Überfüllung der ICUs kommt es zu einem Shutdown in Wien, NÖ, Burgenland.
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Wien. Die Experten hatten zu einem „harten Lockdown für zwei bis drei Wochen“ in Wien, Niederösterreich und im Burgenland geraten. Denn die Intensivstationen in Wien – die übrigens einen Teil der Versorgung von Niederösterreich und des Burgenlandes mittragen – sind voll. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Kanzler Sebastian Kurz waren gegen einen längeren Lockdown mit Handelsschließungen. Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Wiens Bürgermeister Michael Ludwig dafür. Man einigte sich vorerst auf einen Kompromiss, die „Osterruhe“.

E-Learning, Unterricht nur mit PCR-Test möglich

  • Schule: Kurz und Mikl-Leitner befürworteten eine Umstellung auf E-Learning für die Schulen, da die Infektionsraten unter Kindern stark steigen und gerade in Wien, im Burgenland und in Niederösterreich immer mehr Volksschulcluster entstünden. Ludwig und Burgenlands Hans Peter Doskozil stimmten zu. Bis zum 11. April soll es E-Learning geben. Danach soll es für den Präsenzunterricht verpflichtende PCR-Tests geben.

Handel, Dienstleister für paar Tage geschlossen

  • Osterruhe: Die Schließung des Handels war umstritten. Mikl-Leitner sagte den Experten, dass „es doch kaum Ansteckungen im Handel geben würde“. Diese antworteten, dass es darum gehe, jetzt „dringend die Mobilität der Menschen einzuschränken“. Nur das könne in der ex­trem angespannten Situation im Osten noch helfen.
  • Der Handel wird jetzt vom 1. bis 6. April schließen, ebenso körpernahe Dienstleister wie die Friseure. Das sind vier geschlossene Tage. Dazu kommen der Sonntag und der Ostermontag, wo ohnehin alles zugehabt hätte. Ab dem 7. April soll es Zutrittstests im Handel geben. Wien überlegt, ob es diesen Lockdown bei ­Bedarf noch verlängern könnte.

Strenge Ausgangsbeschränkungen ab 1. April

  • Feiertage: Vom Gründonnerstag bis inklusive dem Dienstag nach Ostern wird es in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland zudem wieder durchgängige Ausgangsbeschränkungen geben – also nicht nur ab 20 Uhr. Auch damit will man die Mobilität senken und vor allem weitere Ansteckungen in diesen drei Ländern verhindern. Immerhin stünden sonst just in der Ferienzeit Treffen im Familien- und Freundeskreis an. Zudem sollen auch die Kirchen in dieser Zeit virtuelle Gottesdienste abhalten.

FFP2-Maskenpflicht in allen geschlossenen Räumen

  • Ausweitung: Zudem wird die FFP2-Maskenpflicht auf alle geschlossenen Räume, in denen sich mehr als eine Person aufhält, ausgeweitet – laut Ludwig gilt das auch an Arbeitsstätten. Im Freien wird die FFP2-Maske bei Menschenansammlungen durch schärfere Kontrollen durchgesetzt.

Verpflichtende Tests und Maske an Arbeitsstätten

  • Testen: Auf eine Home­officepflicht, wie von Experten vorgeschlagen, konnte man sich nicht einigen. Die Sozialpartner sind dagegen. Es soll aber erneut einen Aufruf geben, ins Homeoffice zu wechseln. Für jene, die weiter im Büro sind, soll es wie für Dienstleister und Handel einmal die Woche verpflichtende Tests geben. Arbeitspendler aus Tschechien und Ungarn müssen ab sofort zwei Mal pro Woche zum verpflichtenden Corona-Test. Dazu gilt eben in geschlossenen Räumen an Arbeitsstätten FFP2-Maskenpflicht.

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