Ermittlungen

Dörfler: Entscheid über Anklage im Herbst

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Dörfler verteidigte den Antrag auf Bankkonzession
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Justiz hat Ermittlungen gegen Dörfler in Sachen Wahlbroschüre abgeschlossen.
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Bisher konnte sich Landeshauptmann Gerhard Dörfler aus den Korruptionsaffären heraushalten. Das könnte sich ändern: Die Korruptionsstaatsanwaltschaft

(WKStA) ermittelt nicht nur gegen Ex-FPK-Chef Uwe Scheuch, Finanzlandesrat Dobernig und BZÖ-Mann Petzner wegen einer Jubelbroschüre für das damalige BZÖ (nunmehr FPK). Als Beschuldigter wird auch Dörfler geführt.

Es besteht Verdacht der Untreue, es geht um 500.000 Euro Steuergeld. Wie der Sprecher der WKStA gegenüber ÖSTER-REICH bestätigte, seien die Ermittlungen abgeschlossen, derzeit werde am Endbericht gearbeitet. Mit einer Entscheidung -Anklage oder nicht - sei noch im Herbst zu rechnen.

Neuer Vorwurf gegen Dörfler
Doch wieder tauchten neue Vorwürfe auf: Laut einer anonymen Anzeige soll Dörfler als Straßenbaureferent für Bauaufträge "Sponsoring" und Inserate verlangt haben. Dörfler, für den in beiden Fällen die Unschuldsvermutung gilt, bestreitet das vehement.

Und darum geht's: In der Anzeige wird behauptet, es sei ein "ungeschriebenes Gesetz, dass ohne Zahlungen an die Dörfler-Partei in Höhe von ein Prozent eine Auftragserteilung für ein Straßenbaulos nicht zu erreichen ist".

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