Ex-VP-Politnachwuchs vor Gericht

Rechte Sager

Ex-VP-Politnachwuchs vor Gericht

Vier ehemalige Mitglieder der JVP wegen Wiederbetätigung angeklagt.

Im Landesgericht Leoben hat am Montag der Prozess gegen vier ehemalige Mitglieder einer obersteirischen VP-Jugendgruppe begonnen. Den vier jungen Männern wird unter anderem nationalsozialistische Wiederbetätigung vorgeworfen. Das Quartett war vor drei Jahren im Suff mit rechten Sprüchen aufgefallen.

ÖVP ging auf Distanz
Die ÖVP schloss die vier Jungpolitiker aus der Partei aus, nach dem die Vorfälle bekannt geworden waren. Außerdem wurde die betroffene JVP-Ortsgruppe aufgelöst. Daraufhin gründete der 21-jährige Hauptangeklagte den Verein "Wild Panthers", der durch Internetpostings und Aussprüche mit  Anspielungen auf die rechte Szene auffiel.

Auch Politiker belästigt
Der Rädelsführer der rechten Gruppe soll auch einen SP-Bürgermeister mit SMS belästigt und ihn als "Kinderschänder", "Rassisten" und "Betrüger" diffamiert haben. Dem 21-Jährigen wird daher neben Wiederbetätigung auch üble Nachrede und Stalking vorgeworfen. Ein Urteil könnte es noch in dieser Woche geben.

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