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Konsequenzen

Familien-Drama bei Schellhorn: FPÖ fordert Rücktritt

Schellhorns eigener Sohn würde „das Kartenhaus endgültig zum Einsturz“ bringen.

Wie berichtet, zieht sich Felix Schellhorn - Koch, Künstler und Sohn von Staatssekretär Josef Schellhorn (NEOS) - aus dem Familienbetrieb in Goldegg im Pongau zurück.

Auf Instagram schreibt Schellhorn: „Vor zwei Jahren habe ich den Betrieb des Seehofs übernommen. Ich habe mich voll auf das “Projekt Seehof Goldegg„ konzentriert und für meine neuen Ideen gebrannt.“ Zusätzlich sei er aber auch noch Vater geworden, was das „absolute Beste“ sei. Dennoch laufe im Leben nicht immer alles nach Plan. Denn: „Die Übergabe hat leider nicht stattgefunden, wir haben es nicht geschafft, eine für alle Beteiligten tragfähige Lösung zu finden. Deshalb muss ich Euch mitteilen, dass ich ab sofort nicht mehr für den Seehof Goldegg verantwortlich bin und neue Wege beschreiten werde. Wohin mich diese führen, werden wir sehen.“ Seine Mutter Susi Schellhorn wird den Betrieb nun weiterführen.

FPÖ fordert Konsequenzen

Für die FPÖ ist die Causa damit aber noch keineswegs erledigt. „Es gilt ein Einkommens- und Berufsverbot für Staatssekretäre und es geht um rechtliche Unvereinbarkeiten“, so FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz in einer Aussendung. „Auch ein abgehobener Sepp Schellhorn kann nicht einfach machen, was er will. In Österreich gelten Regeln und Gesetze“.

Schellhorns eigener Sohn würde „das Kartenhaus endgültig zum Einsturz“ bringen, so die FPÖ. „Öffentlich und schriftlich lässt er wissen, dass es keine Übergabe gegeben habe – also keine Trennung zwischen dem alten Unternehmer-Schellhorn und dem neuen Staatssekretär-Schellhorn“, so Schnedlitz weiter. „Irgendetwas stimmt da ja ganz und gar nicht und scheint mehr als unsauber zu laufen“, so der freiheitliche Generalsekretär.

Die FPÖ fordert nun Konsequenzen. Die Glaubwürdigkeit des Staatssekretärs liege laut Schnedlitz in Trümmern, die Freiheitlichen fordern den Rücktritt des Staatssekretärs. „Wenn die Ampel-Koalition bei Schellhorn wieder einmal beide Augen zudrückt, während bei der Bevölkerung jede Kleinigkeit verfolgt wird, dann verwandelt sie Österreich endgültig in eine Bananenrepublik“, so der FPÖ-General.

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