Gemeinsam mit 100.000 weiteren Personen fordert die gemeinnützige Organisation #aufstehn ein österreichweites Feuerwerksverbot für Böller ab Kategorie F2.
Die Organisation hat dazu eine Petition eingebracht, die sich an Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) richtet, um die Knallerei rund um Silvester zu stoppen. "Karner muss eine österreichweite Lösung finden, anstatt auf einen schwer kontrollierbaren Flickenteppich regionaler Verbote zu setzen", hieß es.
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Laut #aufstehn habe sich die Anzahl der Unterschriften innerhalb von drei Wochen verdoppelt. "Dass bereits über 100.000 unsere Petition unterstützen, zeigt klar: Ein Feuerwerksverbot ist den Menschen in Österreich ein zentrales Anliegen", wurde Mitinitiatorin Flora Bachmann von #aufstehn zitiert. Sie und ihre Mitstreiter argumentieren unter anderem damit, dass Feuerwerke jährlich Schwerverletzte, Wald- und Wohnungsbrände sowie Schäden in Millionenhöhe fordern würden.
Erst am Samstag war ein Zehnjähriger in Wien bei einem Unfall mit einem Böller schwer verletzt worden. Der Bub hatte den Feuerwerkskörper auf der Straße gefunden und dann angezündet. Der Böller explodierte noch in seiner Hand. Ihm wurden dabei mehrere Finger weggerissen.