BAWAG

Flöttl brachte die Sache ins Rollen

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Ex-BAWAG-Karibik-Geschäftspartner Wolfgang Flöttl machte Zahlungen der BAWAG an die SPÖ zum Thema.

Ex-BAWAG-Karibik-Geschäftspartner Wolfgang Flöttl, einer der Beschuldigten in der Bankenaffäre, brachte die Vorwürfe erstmals auf den Tisch.

Er erklärte im Rahmen seiner Einvernahmen, Anfang des Jahres 1999 " einige zehntausend Euro" über Vranitzky an die SPÖ überwiesen zu haben und "mehr als einige zehntausend Euro" über eine nicht näher genannte Gesellschaft. Vranitzky bestreitet jegliche Parteienfinanzierung, gibt aber zu, für Beratertätigkeiten eine nicht näher genannte Summe kassiert zu haben.

Vranitzky: Beratung als Privatmann
Ex-Bundeskanzler Vranitzky - er war 1999 selbstständiger Berater - bestreitet die Zahlungen von Flöttl nicht. Mit der SPÖ oder Parteifinanzierung habe das nach seiner Darstellung aber nichts zu tun. Vranitzky im "Standard": "Flöttl ist auf mich zugekommen und wollte Beratung in der Frage der bevorstehenden Euro-Einführung mitsamt dem politischen Drumherum. Ich habe diese Beratung als Privatmann gemacht, habe damals ja auch andere Institutionen beraten und Vorträge gehalten." Das Geld sei "jedenfalls nicht an die Partei weiter gegangen".

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