FPÖ-Politiker fordert Ausweisung von Türkei-Botschafter

Nach Wirbel um Demo-Ausschreitungen

FPÖ-Politiker fordert Ausweisung von Türkei-Botschafter

Kohlbauer: 'Seine Äußerungen sind eine unfassbare Frechheit'

Wien. Eine Reaktion der Nulltoleranz auf die mehrfachen Entgleisungen des türkischen Botschafters in Österreich, Ozan Ceyhun, fordert der freiheitliche Sprecher für internationale Angelegenheiten in Wien, Leo Kohlbauer in einer Aussendung. Für Kohlbauer müsste gerade der Botschafter eines Landes, das auf jede noch so berechtigte Kritik mit infantilem Trotz reagiert, das Brüskieren eines Gastgeberlandes wie Österreich in Anbetracht der jüngsten Eskapaden seiner Landsleute dringendst unterlassen. "Anstatt sich für das schlechte Benehmen großer Teile seiner Community zu entschuldigen, redet er lieber die Grenzüberschreitungen klein und hetzt gegen unsere Polizei und die Bunderegierung. Seine Äußerungen sind eine unfassbare Frechheit, die nicht einfach hingenommen werden dürfen", fordert Kohlbauer Konsequenzen. Der türkische Botschafter müsse sofort zur "Persona non grata" erklärt werden.
 
Ceyhun sei nicht unumstritten, so Kohlbauer weiter. Der türkische Botschafter sei der AKP zuzurechnen, die einen gefährlichen Einfluss auf die türkische Community in Wien und ganz Österreich ausübe. Die getätigten Versuche, den in Österreich lebenden Türken einen "Status der Überlegenheit" gegenüber der Restbevölkerung in Österreich einzureden und somit jede Integrationsbemühung zunichte zu machen, müsse für Kohlbauer auf das "Allerschärfste verurteilet werden".
 
Kohlbauer fordert eine umgehende Entschuldigung des türkischen Botschafters, ansonsten solle Ceyhun "die Heimreise antreten", schreibt der FPÖ-Politiker in seiner Aussendung. "Im Umfeld der Erdogan-Diktatur mögen seine Hassreden und islampolitischen Ansichten über Österreich gut ankommen – hierzulande ist so ein Verhalten unerwünscht", richtet Kohlbauer Ceyhin aus und fordert von der österreichischen Bundesregierung ein entschlossenes Auftreten gegenüber allen Machtansprüchen aus der islamischen Welt auf österreichischem Territorium.

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