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Für Sehbehinderte

FPÖ will E-Card mit Aufdruck in Brailleschrift

Die Freiheitlichen finden, dass im Zug des Austausches von 4,6 Mio. Karten im Jahr 2010 die Sehbehinderten berücksichtigt werden sollen.

Im Jahr 2010 werden 4,6 Millionen neue E-Cards ausgegeben. Die FPÖ sieht darin eine gute Möglichkeiten für Veränderungen an der Gestaltung des elektronischen Krankenscheines. FPÖ-Behindertensprecher Norbert Hofer will einen Antrag im Nationalrat einbringen, wonach die E-Card mit einem Aufdruck in Brailleschrift versehen sein soll.

Vorbild Deutschland
"Sehbehinderte Menschen werden durch die jetzige Form der E-Card benachteiligt. Um diese Benachteiligung zu beseitigen, muss die E-Card für sehbehinderte Menschen kenntlich gemacht werden, um so leichter von anderen Karten unterschieden zu werden", findet Hofer. In Deutschland und Italien werde das bereits so gehandhabt, Österreich müsse hier nachziehen.

Keine Bilder
Mit Photos der Versicherten wird die neue Generation an e-cards jedenfalls nicht ausgestattet. Laut Hauptverband ist es zu teuer und organisatorisch zu aufwendig. Für Bilder - zwecks Vermeidung von Missbrauch - hatte sich die FPÖ ebenfalls stark gemacht.



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