Gudenus fordert Todesstrafe für Zug-Killer

Politik

Gudenus fordert Todesstrafe für Zug-Killer

Bezirksrat Markus Gudenus von der FPÖ Wieden sorgt mit seinem Kommentar zum Bahnhofs-Mord in Frankfurt für Aufregung.

Frankfurt/Wien. Ein achtjähriger Bub ist am Montag im Frankfurter Hauptbahnhof von einem Mann vor einen einfahrenden ICE gestoßen und getötet worden. Ein Tatverdächtiger, ein 40-Jähriger aus Eritrea, wurde festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Der Mann soll auch die Mutter des Kindes ins Gleisbett gestoßen und es bei einer weiteren Person versucht haben.

FPÖ-Politiker fordert Todesstrafe

Nach der Horror-Tat entbrannten heftige Diskussionen in den sozialen Netzwerken um die Sicherheit an Bahnhöfen, aber auch um ein mögliches Strafmaß bei Verurteilung. Der Blog "FPÖ Fails" beobachtete eine Debatte auf Facebook ganz besonders. Die FPÖ-Landtagsabgeordnete in Niederösterreich, Vesna Schuster, postete einen Artikel zum Mord an den 8-jährigen Buben in Frankfurt. Darunter soll es, laut Blog, viele Kommentare wie "Folter, Aufräumen und sehen die neonazistische Verschwörungstheorie des 'Hooton-Plan' dahinter." Ein FPÖ-Politiker fordert gar die Todesstrafe für den mutmaßlichen Mörder. 

Dann sorgt Bezirksrat Markus Gudenus, Bruder vom ehemaligen FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus, von der FPÖ Wieden mit seinem Kommentar für Diskussionen: "Die Todesstrafe wäre hier absolut angemessen!", schreibt er zu den tragischen Vorfällen in Frankfurt. "Die Todesstrafe darf in einer zivilisierten Gesellschaft nie wieder Teil der Rechtssprechung sein", kontert "FPÖ Fails".