Heer: Darabos legt Budget vor

Anti-Wehrpflichtpläne

Heer: Darabos legt Budget vor

SPÖ-Verteidigungsminister Norbert Darabos präsentiert neue Pläne.

SPÖ-Verteidigungsminister Norbert Darabos bastelt bekanntlich intensiv an einer Heeresreform - besser gesagt: an der Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht.

Nun hat er der ÖVP - vor der Präsentation des neuen Budgetrahmengesetzes am Mittwoch -sein neues "Freiwilligenheer-Modell" übermittelt. Im ÖSTERREICH-Gespräch erklärt Darabos: "Ich habe der ÖVP ein günstigeres Heeresmodell, das sich am neuen Budgetpfad orientiert, vorgelegt. Ich hoffe, dass ich die ÖVP damit überzeugen kann." Die Details:

  •  Das "adaptierte Freiwilligenheer" würde künftig 1,9 Milliarden Euro jährlich statt wie bisher 2,18 Milliarden kosten.
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  •  Die Mannstärke des Heeres würde - das ist bereits mit der VP vereinbart - reduziert werden. Künftig sind 12.500 Profisoldaten für den Katastrophenschutz und 1.100 Mann für Auslandseinsätze vorgesehen. l Einsparungen sind vor allem im Verwaltungsbereich vorgesehen.
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  •  Die Profimiliz soll nach der Reform 9.600 statt 10.000 Soldaten umfassen.


Darabos zu seinen Plänen: "Profisoldaten sind besser geeignet, Katastrophenschutz zu erfüllen. Die Katastrophe in Japan hat gezeigt, dass wir bei atomaren Unfällen unsere Experten von der ABC-Abwehr bräuchten, keine Grundwehrdiener".

Aus der ÖVP kamen gestern ablehnende Signale gegen das Darabos-Papier. Man zweifle an der Kostenberechnung des Ministers. Und: Die ÖVP beharrt weiterhin auf einer "reformierten Wehrpflicht". I. Daniel
 



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