Politik

Herr: 'Müssen so kompromisslos sein wie Kurz'

In einem Forderungskatalog zeigt die rote Jugend der Parteispirtze auf, was sich alles ändern muss, um die SPÖ aus der Misere zu ziehen.

Es darf keine Tabus geben, wenn es um die Erneuerung der SPÖ geht, fordern die Vertreter der roten Jugend rund um SJ-Chefin Julia Herr. Sie haben ihren Kollegen aus dem SPÖ-Präsidium, das sich am Freitag zur Klausur trifft, nun einen Forderungskatalog geschickt: Darin kommt eine „konsequente Umsetzung der 2018 gestarteten Organisationsreform“ ebenso vor wie ein Reformparteitag Anfang 2020. Die Jungen fordern außerdem ein Aus für „überteuerte Berater“ in der SPÖ.

Herr: "Wir müssen uns für Arbeiter so einsetzen, wie Kurz für seine Spender"

SJ-Chefin Julia Herr erklärt im Interview, wie sie sich Erneuerung der SPÖ vorstellt.

ÖSTERREICH: Sie fordern eine fundamentale Erneuerung der SPÖ …

Julia Herr: Wir brauchen eine neue Rahmenerzählung. Wir müssen kompromisslos für arbeitende Menschen eintreten, so wie Sebastian Kurz für seine Spender eintritt. Und es braucht eine organisatorische Neuaufstellung auf einem ­Reformparteitag ab 2020.

ÖSTERREICH: Ist Rendi-Wagner noch die Richtige für den Job der SP-Chefin?

Herr: Die Frage verkürzt unser Problem. Wir haben schon früher Köpfe ausgetauscht und es hat nichts gebracht.