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Wahl spannend wie nie

Politik

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Pröll vorne, aber Top-Chancen für Bures und van der Bellen.

Im ÖSTERREICH-Sommergespräch setzt Grünen-Chefin Eva Glawischnig einen Paukenschlag: Ihr Wunschpräsident 2016 heißt Alexander van der Bellen (siehe Sonntags-Magazin auf S. 6). Und van der Bellen hätte durchaus gute Chancen, wie die aktuelle ÖSTERREICH-Umfrage (Gallup, 400 Befragte, Zeitraum: 19.–21.8) zeigt. Wäre heute, Sonntag, der erste Wahlgang, würde der voraussichtliche Kandidat der ÖVP, NÖ-Landeshauptmann Erwin Pröll, mit 35% auf Platz eins landen. Schon knapp dahinter van der Bellen mit 31%. Doris Bures käme für die SPÖ nach heutigem Stand auf 23%.

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Noch abgeschlagen liegt der blaue Spitzenmann Norbert Hofer. Er könnte derzeit nur mit 11% rechnen.

Freilich: Doris Bures ist erst seit dieser Woche im Präsidenten-Rennen – die 23 Prozent sind daher ein beachtlicher Wert. Bei den Frauen liegt sie bereits an erster Stelle. Wenn die SPÖ-Wahlkampfmaschine voll anläuft, hätte sie gute Chancen auf Platz eins.

Auch FPÖ-Kandidat Hofer, zurzeit noch der unbekannteste Bewerber, hätte viel höheres Potenzial. Die Umfrage zeigt: Ein Plus für Hofer würde vor allem auf Kosten von Erwin Pröll gehen, der aktuell noch viele blaue Stimmen hat.

Bei Wahlgang 2 wäre nach heutigem Stand van der Bellen gegen Pröll Favorit. Rot-Grün hätten zusammen 54%, Schwarz-Blau nur 46%. Schafft es allerdings Bures in die Stichwahl, hätte sie sowohl gegen Pröll als auch gegen van der Bellen große Chancen.

Polit-Barometer: Kurz mit Rekord

Unsere Regierenden sollten sich öfter Urlaub gönnen. Nach Serienabstürzen bei den letzten ÖSTERREICH-Umfragen zeigen sich die Befragten diesen Sommer milder gestimmt. Das aktuelle Polit-Barometer (Welcher Politiker ist Ihnen positiv/negativ aufgefallen) zeigt bei (fast) allen Spitzen­politikern steigende Tendenz. Sogar Kanzler Werner Faymann und Michael Spindelegger (zuletzt umfragemäßig im freien Fall) weisen ein Plus auf. Bei der Sonntagsfrage (Wen wählen Sie, wäre schon heute Wahl) kann die Koalition zwar den Abwärtstrend stoppen, doch die FPÖ bleibt trotz eines kleinen Minus (–1 %) mit 27 Prozent auf Platz eins.

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Im Polit-Barometer der Minister gibt es fast nur Gewinner. Fast unheimlich schon die Serie von Außenminister Sebastian Kurz, der seinen Rekordwert vom Juli noch einmal steigern kann. Neuer Zweiter ist Kulturminister Josef Ostermayer (18 %). Gut kommt auch die Regierungsumbildung an. Für den neuen Infrastrukturminister Alois Stöger (6 %) und seine Nachfolgerin im Gesundheitsministerium, Sabine Oberhauser (8 %), gibt??s Vorschusslorbeeren.

Sonntagsfrage: FPÖ 
weiter an der 1. Stelle

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Die FPÖ verliert zwar leicht, 
liegt aber weiter klar
in Führung.

Parteichef-Barometer: Ein 
Urlaubs-Bonus für
 alle

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Alle Partei-Chefs können zulegen, VP-Boss Spindel­egger sogar um 8 %, Kanzler Faymann um 6 %.

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