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Hofburg-Duell: Grosz gegen Rosenkranz

Am Montagabend duellierten sich die zwei Rechten um den Einzug in die Hofburg.

TV-Konfrontation. FPÖ-Kandidat Walter Rosenkranz und Politblogger Gerald Grosz kämpfen um die Hofburg und größtenteils die selbe rechte Wählerschaft. Im oe24.tv-Duell gab es aber Kuschelkurs statt hitzigem Streit.

Inhaltsgleich. „Inhaltlich unterscheidet ich mich null von Grosz“, erklärte Rosenkranz zu konkreten Unterschieden. „Es ist eine Stilfrage, ich versuche es ein wenig moderater.“ Auch Grosz blieb dem gemeinsamen Kuschelkurs treu: „Wer Rosenkranz wählen will, soll ihn wählen“. Beide sehen sich als Mitstreiter, eine Stichwahl sei das Hauptziel.

Differenzen bei Neuwahl-Tempo und EU-Austritt

Regierungsablöse.Kleinstunterschiede finden sich in ihren ersten Schritten als Präsident: „Ich werde die Regierung direkt nach meiner Angelobung entlassen“, sichert Grosz - auch notariell - zu. Der Blaue hingegen will es langsamer angehen, zuvor mit allen reden, „das gebietet der Respekt vor demokratisch-legitimierten Organen“, erklärte er.

EU-Austritt. Ganz einig waren sich Rechten beim Thema EU dann doch nicht. Zwar wollen beide ein Ende der EU-Sanktionen, Rosenkranz zögert aber beim Öxit: „Persönlich will ich noch nicht aus der EU austreten.“ Politblogger Grosz hingegen verspricht eine Volksabstimmung über die Mitgliedschaft, „die Wähler haben immer Recht“.