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Absage

HPM will kein Rechter sein

Der EU-Parlamentarier will nicht Mitglied der EU-Rechtsaußenfraktion werden.

Der österreichische Europaabgeordnete Hans-Peter Martin strebt nach eignen Worten keine Aufnahme seiner Liste in der euroskeptischen und nationalistischen Rechtsfraktion "Europa der Freiheit und Demokratie" unter Führung der britischen EU-Gegner an. Die Fraktion im EU-Parlament sei neben anderen auf ihn zugegangen, sie sei für seine Liste aber "nicht interessant", sagte Martin. Mit welchen Gruppierungen er noch im Gespräch stehe, wollte Martin nicht sagen, er betonte aber: "Wir sind nicht auf Brautschau. Wir biedern uns nicht an."

Martin sagte, er wollte mit unterschiedlichen politischen Gruppierungen im Europaparlament zusammenarbeiten, aber "mit Rechtsextremen nichts zu tun haben". Aus seiner Erfahrung heraus betrachte er es auch nicht als Nachteil, in keiner Fraktion zu sein. Er wolle sich künftig für mehr Zusammenarbeit auf europäischer Ebene etwa beim Jugend-, Lehrlings- und Bildungsaustausch einsetzen. Martin wollte nicht ankündigen, in welchen Ausschüssen des EU-Parlaments er künftig vertreten sein wird. Er werde aber "mit Sicherheit einen ökonomischen Schwerpunkt" haben, sagte er.



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