Hunderte protestieren gegen Budgetpläne

Familienbeihilfe

Hunderte protestieren gegen Budgetpläne

Für Unmut sorgt vor allem die Kürzung der Familienbeihilfe.

Nach der Protestkundgebung am Stephansplatz während der Ausstrahlung der ORF-Sendung "Im Zentrum" sind mehrere hundert Studenten, die Hochschülerinnenschaft (ÖH) und Anhänger linker Jugendorganisationen zum Finanzministerium in Wien-Landstraße gezogen, um lautstark ihren Unmut über die geplanten Kürzungen bei der Familienbeihilfe oder das Budget im Allgemeinen zu äußern.

"Hey, ho, Pepi Pröll has got to go"
Auf dem Weg skandierten sie etwa "Hey, ho, Pepi Pröll has got to go" (Hey, ho, Pepi Pröll muss gehen - gemeint ist Finanzminister Josef Pröll (V)) oder "Wer hat uns verraten - Sozialdemokraten. Wer war mit dabei - Volkspartei". Zwischenfälle gab es keine. Die ÖH hat unterdessen schon zur nächsten Protestkundgebung aufgerufen. Am Donnerstag (28. Oktober) startet um 16 Uhr ein Demonstrationszug vor der Universität Wien, der zum Wirtschaftsministerium führen soll.

"Der Kampf gegen den Budgetplan hat erst begonnen", hieß es in einer ÖH-Aussendung vom Sonntagabend. Darin wertete das Vorsitzteam der ÖH die spontane Protestaktion vor dem Wiener Haas-Haus vom Sonntagabend als "vollen Erfolg". 5.000 Menschen (die Polizei sprach von 1.000) hätten "gegen die studierenden- und zukunftsfeindliche Politik der Regierung" protestiert.

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