Gerhard Karner

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Innenminister Karner: "Kein Pardon bei rechtsradikalen Parolen"

Der Niederösterreicher folgt Karl Nehammer als Innenminister nach – und sprach mit Isabelle Daniel.

Wien. Karner über die Demos der Corona-Leugner und das Dollfuß-Museum:

ÖSTERREICH: Ist das Dollfuß-Museum in Ihrer Gemeinde 2021 noch nötig?

Gerhard Karner: Dieses Haus ist ein Privathaus, gepachtet von der Gemeinde vor meiner Zeit als Bürgermeister. Seit Eröffnung der Ausstellung 1998 sind mehr als 20 Jahre vergangen. Ich habe bereits im Mai mit dem Verein MERKwürdig besprochen, dass eine Überarbeitung zur zeitgemäßen Darstellung erfolgen soll. Wir müssen uns mit dieser Zeit auseinandersetzen – damals haben Österreicher aufeinander geschossen, das darf nie mehr geschehen.

ÖSTERREICH: War Dollfuß ein Faschist?

Karner: Die Historiker selbst sind sich nicht einig. Ich bin Betriebswirt, hier sind Historiker gefordert.

ÖSTERREICH: Werden Sie als Innenminister die Abdeckung zur FPÖ sein?

Karner: Ich bin mit den ­Polizisten für die Sicherheit in diesem Land verantwortlich. Da braucht es ­Besonnenheit und Abwägung, aber manchmal auch die nötige Konsequenz. Wer bei Demos rechtsradikale Parolen grölt oder Polizisten verletzt, für den gibt es kein Pardon.

Das ganze Interview lesen Sie in der Sonntagszeitung von ÖSTERREICH.