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Iran-Krieg-Schock: Österreicher voll auf der Konsum-Bremse

Der Iran-Krieg hat massive Auswirkungen auf unsere Wirtschaft - es könnte schlimmer als beim Ukraine-Krieg werden.

Die Österreicher steigen massiv auf die Konsumbremse. Wie das wöchentliche Österreich-Radar der Lazarsfeld-Gesellschaft für oe24 (1.000 Befragte vom 23. bis 24. 3.) zeigt, wollen bereits 47 % der Befragten ihr Konsumverhalten im Vergleich zum Vorjahr ändern. Neben den steigenden Energiepreisen ist das eine weitere Hiobsbotschaft für die heimische Wirtschaft, es droht ein Rückfall in die Rezession.

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© oe24

Vor einer Woche war die Konsumbremse zwar noch bei 49 % gelegen - tendenziell steigt der Pessimismus aber wieder. Mit 47 % ist man nicht mehr weit von den Höchstwerten des Herbstes 2022 entfernt, als nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine die Konsumbremse auf 52 % angestiegen war.

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Dabei hatte sich der Pessimismus und damit die Gesamtsituation wieder halbwegs beruhigt gehabt. Mitte 2025 hatten sogar nur noch 37 % gesagt, sie würden ihr Konsumverhalten einschränken - damit ist der Wert in den letzten acht Monaten um 10 Prozentpunkte gestiegen. Der Rückgang des Wachstums könnte damit bei längerer Dauer des Iran-Krieges durchaus die Auswirkungen des Ukraine-Krieges übertreffen...

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