Strache

FPNÖ-Parteitag

Kampfansagen von Strache Richtung Wahljahr

Barbara Rosenkranz mit 94,1 Prozent wiedergewählt.

Parallel zur NÖ Volkspartei haben die niederösterreichischen Freiheitlichen am Samstag ebenfalls ihren Landesparteitag - den 30. - abgehalten. Landesrätin Barbara Rosenkranz, seit 2003 Landesparteiobfrau, wurde in Waidhofen an der Thaya mit 94,1 Prozent wiedergewählt. Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache wartete mit Kampfansagen in Richtung Wahljahr 2013 auf.

In Niederösterreich sei es Ziel, die absolute Mehrheit der Volkspartei zu brechen, zeigte sich Strache überzeugt, dass der "nötige" Kurswechsel zu schaffen sei. Die Menschen würden keine absolute Machtarroganz mehr wollen. Es müsse jedem Wähler klar sein, dass die Absolute der ÖVP nur mit Stimmen für die FPÖ zu brechen sei. Landesparteiobfrau Barbara Rosenkranz habe die Landesgruppe in schwierigsten Zeiten übernommen, sei eine "echte Freiheitliche" und starke Persönlichkeit und leiste hervorragende Arbeit - bei der Landtagswahl 2008 konnten die Stimmen mehr als verdoppelt werden.

Auch bei der Nationalratswahl müssten Zeichen in Richtung Erneuerung gesetzt werden. Rot-Schwarz habe ausgedient, die Menschen hätten die leeren Versprechen abgehobener Politiker satt: "Nur wenn die FPÖ bestimmende Kraft in Österreich wird, besteht die Chance, dass Rot-Schwarz unter 50 Prozent gedrückt und die FPÖ nicht mehr ausgegrenzt werden kann."

Harte Kritik Straches an "unfähiger" Regierung
Strache übte harte Kritik an der derzeitigen "unfähigen" Bundesregierung, mit Werner Faymann (S) und Michael Spindelegger (V) hätten sich zwei "graue Mäuse" gefunden. Die FPÖ sei die verlässliche Anti-Korruptionspartei - und "alle Gauner" heute in anderen Parteien zu finden, außerdem stehe die FPÖ für eine Stärkung der direkten Demokratie und Sicherheit im Land, forderte er zur Eindämmung der organisierten Kriminalität u.a. eine Aufstockung der Exekutivkräfte in NÖ und ein Aussetzen von Schengen.

Rosenkranz erinnerte an die tiefe Talsohle, die die bei der Landtagswahl 2003 "in Trümmern" liegende Landespartei durchschritten hatte, und belegte den erfolgreichen Wiederaufschwung mit den jüngeren Wahlergebnissen auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene. "Wir sind gerüstet und wir haben ein Konzept, das auf die Zustimmung vieler Bürger stößt", sprach sich die Landesparteiobfrau für eine Rückkehr zum Hausverstand und zur Vernunft aus. Die FPNÖ stehe für Politik "aus Liebe zur Heimat". Kritik gab es für die "uneinige" Landes-SPÖ, die eine Linie vermissen lasse und die Arbeitnehmerinteressen nicht wahrnehme, und für die Budgetpolitik der ÖVP, die längst nicht mehr Wirtschaftspartei sei.

Zu Stellvertretern von Rosenkranz wurden Abg. Leopold Mayerhofer, Leopold Ruf, LAbg. Edmund Tauchner und Klubobmann Gottfried Waldhäusl gewählt.

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