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Hahn-Nachfolge

Karl will nicht Ministerin werden

Beatrix Karl wurde als heiße Nachfolgekandidatin für Johannes Hahn als Wissenschaftsministerin gehandelt.

Beatrix Karl, ÖAAB-Generalsekretärin und ÖVP-Wissenschaftssprecherin, will nicht Nachfolgerin von Johannes Hahn (ÖVP) im Wissenschaftsministerium werden. Sie mache ihre Arbeit im ÖAAB gerne und mit großer Motivation und wolle die gestarteten Projekte auch fortsetzen, sagte sie am Montag in einer Pressekonferenz. Auf die Frage, ob das "Nein" heiße, sagte Karl: "Genau."

Die 41-jährige Juristin wurde zuletzt zusammen mit der steirischen Verkehrs-Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder, Volksanwältin Gertrude Brinek, der Wiener Nationalrats-Abgeordneten Katharina Cortolezis-Schlager und Familienstaatssekretärin Christine Marek (alle ÖVP) als mögliche Kandidatin für das Wissenschaftsressort gehandelt. Karl ist außerordentliche Universitätsprofessorin für Arbeitsrecht, Sozialrecht und Europarecht an der Universität Graz. Es wurde spekuliert, dass sie als Steirerin eine regionale Lücke im ÖVP-Ministerteam schließen könnte.

Bereits abgesagt haben die Rektoren Christoph Badelt (Wirtschaftsuniversität Wien) und Georg Winckler (Universität Wien). Aus Tirol erhielt die ÖVP von Forschungs- und Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg sowie von Kultur- und Bildungslandesrätin Beate Palfrader einen Korb.



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