ÖSTERREICH

Kindergeld: Kurze Varianten sind weniger beliebt

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Das längste Kindergeld-Modell hat trotz Wahlmöglichkeit die Nase klar vorne.

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Seit knapp einem halben Jahr gibt es das Kindergeld neu: Junge Eltern haben jetzt drei verschiedene Möglichkeiten, Karenzgeld zu beziehen. Als Faustregel gilt: Je kürzer die Karenzzeit, umso mehr Geld gibt es pro Monat. So richtig gewöhnt haben sich die Österreicher an so viel Auswahl aber noch nicht: Denn die alte, längste Variante ist nach wie vor mit Abstand die beliebteste, wie ÖSTERREICH vom Familienministerium erfahren hat.

Lange Karenz bevorzugt
Insgesamt gab es mit Ende Mai 166.115 Kindergeld-Bezieher in Österreich. Eltern, deren Kind ab dem ersten Jänner geboren ist, beantragten 15.817 Mal das Modell mit maximal 36-monatiger Bezugsdauer zu 436 Euro im Monat (Stand Dienstag dieser Woche). Die Variante mit maximal 24 Monaten zu 624 Euro im Monat haben 5.573 Elternteile beantragt, die Variante mit maximal 18 Monaten zu je 800 Euro bevorzugten 2.095 junge Mütter oder Väter. Allerdings sind viele Familien, die schon vor dem 1. Jänner 2008 Nachwuchs bekommen haben, auf eines der neuen Modelle umgestiegen.

Kürzestes Modell Schlusslicht
Am Gesamtranking ändert das freilich nichts: Schlusslicht bleibt das kürzeste Modell mit insgesamt 5.147 Beziehern, gefolgt vom mittleren Modell, das 12.118 Elternteile beantragt haben. Spitzenreiter mit rund 148.000 Personen ist das Langzeitmodell. Hier hat das Ministerium mit Stand dieser Woche noch keine exakten Zahlen, da nur die neuen Modelle statistisch genau erfasst sind.

Ministerium zufrieden
Im Familienministerium von Andrea Kdolsky (ÖVP) ist man vorerst zufrieden damit, wie die neuen Modelle angenommen werden. Gleichzeitig wird aber davon ausgegangen, dass die Beliebtheit der zwei Kurzvarianten noch zunehmen wird, sobald diese besser bekannt werden.

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