Die Grünen sind weiter gegen das Veto und geraten zunehmend unter Druck.
Wien. Dass Rumänien „andere Zahlen“ bezüglich illegaler Migrationsströme habe als Österreich, liege daran, dass der Staat diese „nicht registriert“, bekräftigte gestern Bundeskanzler Karl Nehammer sein Veto gegen einen Schengenbeitritt von Rumänien und Bulgarien.
Wie berichtet, hat dies nicht nur für viel internationale Kritik und Schelte aus der heimischen Wirtschaft, sondern auch zu Spannungen in der Koalition geführt. Die sich jetzt noch weiter verschärfen.
Ludwig und Karas für Schengen-Beitritt
Fronten. Zudem haben sich Wiens SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig – entgegen der Linie der Bundes-SPÖ – und VP-EU-Delegationsleiter Othmar Karas für den Schengen-Beitritt dieser Staaten ausgesprochen. Was die Grünen noch mehr unter Druck bringt, schärfer gegen die VP-Linie zu opponieren. Auch, weil die VP die Zusammenarbeit mit Ungarns Orbán an der Grenze noch verstärkt.