Kurz: Tränen in Jerusalem

Gedenkstätte Yad Vashem

Kurz: Tränen in Jerusalem

Kurz besuchte die Gedenkstätte Yad Vashem und traf Außenminister Avigdor Lieberman.

„Es ist ein emotionaler Besuch, gerade für einen österreichischen Politiker“, sagte Sebastian Kurz, nachdem er Dienstag gemeinsam mit dem Präsidenten der jüdischen Gemeinde Oskar Deutsch und der Chefin des jüdischen Museums in Wien, Danielle Spera, die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem besucht hatte, sichtlich gerührt. Er sei sich der „Last der Geschichte und der historischen Verantwortung“, die Österreich trage, bewusst, schrieb der VP-Außenminister auch ins Gedenkbuch. Davor hatte der 27-Jährige einen Kranz für die sechs Millionen jüdischen Opfer niedergelegt und dabei ein stilles Gebet gesprochen.

Heikle Reise
Kurz absolviert in Israel seine bislang heikelste Reise. Das zeigte sich auch in Yad Vashem, als ihn plötzlich ein älterer Herr im Rollstuhl mit deutlich hörbarem Wiener Akzent anspricht: „Es wird Zeit, dass die Österreicher hierherkommen, um sich das anzuschauen.“

Peres & Netanjahu
Nach dem Gedenken traf Kurz Israels Außenminister Avigdor Lieberman. Mit ihm besprach er die Visite in den Iran (s. unten). Am späten Nachmittag wurde Kurz von Israels Präsident Shimon Peres in dessen Amtssitz in der israelischen Hauptstadt empfangen. Heute ist ein Gespräch mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu angesetzt. Danach wird er Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas treffen.

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