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Buwog-Prozess

Meischi: "Das haben 1000 Leute gewusst"

Für Meischi ging es um viel beim Buwog-Deal: „Ich hab’ gewusst, ich hab’ noch nie so viel verdient.“     

Tag 30 im Buwog-Korruptionsprozess gegen Karl-Heinz Grasser und andere am Wiener Straflandesgericht: Der Zweitangeklagte, Walter Meischberger, wurde am Dienstag gestern von Richterin Marion Hohenecker in die Mangel genommen.

 

Video zum Thema: BUWOG: Der 31. Prozesstag
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"Haider rief mich an, da war ich gerade am Golfplatz"

Zu Beginn fragt Hohenecker über die Zusammenarbeit mit Grasser. Meischi: „Ich war einer seiner engsten Berater.“ Rund 10–15 % seiner Zeit habe er dafür aufgewendet, alles kostenlos. Wöchentlich habe es Treffen mit Grasser im Ministerium gegeben. Ein eigenes Büro habe er dort aber „leider“ nicht gehabt. Dann kommt die Richterin zur Buwog-Privatisierung. „Die wollten das irgendwann im Mai 2004 vergeben“, sagt Meischi. Hohenecker: „Woher wussten Sie das? Das war doch intern.“ Das hätten „tausend Leute gewusst“, kontert Meischi. Und wiederholt im Verlauf, der Tipp, dass ein Konkurrenzangebot in Höhe von 960 Mio. Euro zu überbieten sei, sei von Jörg Haider gekommen. Der habe ihn angerufen – „da war ich gerade am Golfplatz“. Er, Meischi, habe diese Info sofort an seinen Partner Peter Hochegger weitergegeben. Für Meischberger ging es bei der Provision für die Buwog-Beratung um viel: „Ich hab’ gewusst, ich hab’ noch nie in meinem Leben so viel verdient.“ Fortsetzung heute.

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