Ex-ÖBAG-Chef Schmid über ÖVP-Minister

Neue Ibiza-Chats: "Er ist so ein A..."

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Vor U-Ausschuss: So lästerte Thomas Schmid über Josef Moser wegen Gesetz.
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Wien. Thomas Schmid hat längst den Vorsitz der Staatsholding ÖBAG zurückgelegt – wegen Chats –, jetzt wird bekannt, dass er per Handy sogar eigene Parteifreunde beschimpft haben soll.

„So ein Arsch“. Zielperson dürfte der frühere Rechnungshofpräsident und damalige Justizminister Josef Moser gewesen sein. 2018 äußerte er sich zum Staatsholding-Gesetz. ÖSTERREICH liegen Chats vor, in denen Schmid lästert: „So ein Arsch.“

„Präsidenten abwickeln“. Schon Anfang 2018 schrieb Schmid an Beamten X: „Wir haben einen Präsidenten abzuwickeln.“ Es dürfte sich dabei um Moser handeln.

„Mannweib loswerden.“

Der Beamte antwortet: „Da hab ich ein paar Ideen, freu mich schon.“ Schmid sagt: „Dieses verdammte arschloch und dieses mannweib als sc2 müssen wir endlich loswerden.“ Mit Mannsweib ist die Budget-Sektionsleiterin gemeint, mit der Schmid unzufrieden war.

Hintergrund ist ein Streit um das Budget. Bei der Sektionschefin soll es sich um Helga Berger gehandelt haben. Sie war vier Jahre Chefin der Budget-Sektion und ist vom schwarzen Finanzminister Hans Jörg Schelling bestellt worden. Seit August 2020 ist sie beim Europäischen Rechnungshof in Luxemburg.

(rej, bra)

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