Mit dem Fall Weißmann tauchten im ORF auch Beschuldigungen über „Koks-Connections“ im ORF auf.
Der ORF kommt nicht zur Ruhe. Im Gegenteil. Bereits unmittelbar nach dem damals nicht freiwilligen Rücktritt von Roland Weißmann als ORF-Generaldirektor wurden im ORF schwere Vorwürfe über zwei handvoll führender ORF-Mitarbeiter und deren Umfeld erhoben. „Es gibt da gleich mehrere Koks-Connections im ORF“, so ein ORF-Insider.
Dabei gehe es angeblich nicht nur „um Konsum, sondern auch um Verkauf“, so die – oe24 kann die Behauptung nicht unabhängig überprüfen – dieser ORF-Leute, die mittlerweile auch bereits an entsprechende ORF-Stellen übermittelt worden seien. Für alle Beteiligte gilt die Unschuldsvermutung.
„Man müsste hier auf Entzug schicken“
Verantwortung. Dabei werfen ORF-Insider der früheren Führung auch vor, dass diese „als Arbeitgeber nicht die Verantwortung übernommen“ hätten und „betroffene Mitarbeiter, wo es Überhand genommen“ habe „auf Entzug geschickt hätten.
Wieder andere hätten sich als „Master of the Universe“ aufgeführt und ein entsprechend heikles Verhalten an den Tag gelegt. Für den ORF sind diese neuen – im ORF kennt man diese Vorwürfe in Wirklichkeit seit längerem – natürlich fatal. Diese mutmaßliche „Koks-Affäre“ erinnert an ähnliche Vorfälle Ende der 1990er Jahre, als es eine öffentliche Affäre um Dealer und Drogen-Konsum am Küniglberg gegeben habe.
„Unterscheiden bei Konsum & Verkauf“
Heikel. Besonders heikel sei, dass ORF-intern der Verdacht von angeblichen „Verkauf von Drogen“ bestehe, sagt ein Eingeweihter. Zudem werden seit Wochen Gerüchte gestreut, dass es auch „Fotos und Videos über Kokain Konsum geben“ würde. O Intrige oder echter Skandal