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Ampel-Pläne für Schulen: Handy-Verbot und mehr Druck auf Eltern

In ihrem Bildungskapitel haben sich ÖVP, SPÖ und Neos auf ein Handy-Verbot geeinigt. Auch soll die Mitwirkungspflicht für Eltern ausgebaut werden.

Die NEOS sollen das Bildungsministerium übernehmen - und auch das Bildungskapitel nimmt bereits Form an:

  1. Handy-Verbot: Smartphones sollen in den Schulen künftig nicht mehr erlaubt sein, wie der Standard berichtet. Ausnahme: Es wird im Unterricht gezielt bei bestimmten Themen verwendet.
  2. Eltern gefordert: "Die Mitwirkung der Eltern in der frühkindlichen Bildung wird künftig stärker gefordert und gefördert. Eltern werden nicht nur als Begleiter der Bildungsprozesse ihrer Kinder gesehen, sondern aktiv in die Gestaltung des Bildungsweges einbezogen", heißt es in einem Entwurf zum Koalitionspakt. Soll heißen: Es wird eine konkrete Mitwirkungspflicht definiert, etwa der Besuch von Elternsprechtagen usw., dazu kommt ein "Sanktionsmechanismus mit mehreren Eskalationsstufen (wie z.B. sozialarbeiterische Intervention, bei mangelnder Mitwirkung Möglichkeit von Sanktionen)".
  3. Ganztagsschulen sollen weiter ausgebaut werden.
  4. Chancenindex: Brennpunkt-Schulen sollen mehr Geld bekommen, damit diese Kinder besser gefördert werden. 

Auch zweites Kindergartenjahr komme

Ebenfalls eingeführt werden soll - "rasch", wie es heißt - ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr.

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