Petzner-Buch: "Westi" tobt

Enthüllungen

Petzner-Buch: "Westi" tobt

Westenthaler kündigt Petzner via Facebook die Freundschaft auf, dieser schlägt zurück.

Die beiden schenken sich nichts und schrecken auch vor Kritik aus dem unteren Schubladen-Bereich nicht zu zurück. Ex-BZÖ-Politiker Peter Westenthaler kritisiert seinen früheren Parteifreund Stefan Petzner für dessen Buch Haiders Schatten scharf.

Vorwurf gegen Petzner wegen Todesfahrt Haiders

Es werde ihm „schlecht“, schreibt Westenthaler auf seiner Facebook-Seite. Denn Petzner wolle „mit dem Pamphlet Geld machen oder sich selbst inszenieren“. Zu Haiders Todesfahrt fragt Westenthaler: „Wo war eigentlich der Schatten, als sich Jörg am 11. 10. 2008 ans Lenkrad seines Autos setzte?“ Westenthaler „beendet die flüchtige Bekanntschaft mit Herrn St. P.“ auf seiner Seite.

Petzner präsentierte sein Buch Donnerstag in Wien

Petzner, der sein Buch am Donnerstagabend im Wiener Café Griensteidl präsentierte, schlägt gegenüber ÖSTERREICH zurück. „Westenthaler ist ein Häferl.“ Er habe auf Westenthalers Vorwürfe fünfmal eine Antwort gepostet, diese sei fünfmal gelöscht worden.

„Vorstadt-Prolet“. Zu der Kritik, dass er Haider von der Todesfahrt nicht abgehalten habe, sagt Petzner: „Westenthaler ist ein Vorstadt-Prolet. Er sollte das Buch lesen. Dann wüsste er, dass Haider noch leben könnte, wenn er auf mich gehört hätte.“

(knd)

Petzner: "Westenthaler ist ein Vorstadt-Prolet"

ÖSTERREICH: Machen Sie Geld mit Haiders Tod?

Stefan Petzner: Blödsinn! Haider war eine öffentliche Person. Es gibt auch Bücher über Willy Brandt oder Lady Di. Was für die zulässig ist, muss auch für Haider zulässig sein.

ÖSTERREICH: Was sagen Sie zu Westenthalers Vorwurf, dass Sie Haider nicht von der Todesfahrt abhielten.

Petzner: Westenthaler ist ein Vorstadt-Prolet. Kritik muss im Rahmen sein. Er sollte das Buch lesen, dann wüsste er es besser.

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