Tierschützer-Aktion
"Politik schläft" – Protest vorm Lindwurm
Anlass war die bevorstehende Beschlussfassung im Nationalrat zur Neuregelung des "Vollspaltenbodens Neu". Aktivistinnen und Aktivisten legten sich schlafend auf den Platz, um zu verdeutlichen, dass die Politik eine moderne, tiergerechte Schweinehaltung "verschläft".
Zwar sieht das neue Gesetz eine verkürzte Übergangsfrist für das Verbot des unstrukturierten Vollspaltenbodens vor, doch laut VGT bleiben zwei Drittel der Stallflächen weiterhin mit Vollspalten erlaubt – ohne verpflichtende Stroheinstreu. Der Verein kritisiert, dass dies kaum Verbesserungen für das Tierwohl bringe.
Tierschützer appellieren: "Zeit, aufzuwachen!"
Besonders heftig kritisiert der VGT, dass das ursprünglich beschlossene Verbot nun durch eine neue, wenig tierschutzfreundliche Version ersetzt werde. Diese solle ab 2034 gelten und stelle laut Tierschützerinnen und Tierschützern einen Rückschritt dar. Der VGT fordert daher, am bestehenden Verbot festzuhalten und bis 2027 neue Mindeststandards für Schweinehaltung zu erarbeiten. Die Aktion schloss mit dem Appell: "Zeit, aufzuwachen!" – ein Weckruf an die Politik für echten Tierschutz.
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