Der ORF kommt einfach nicht zur Ruhe. Jetzt gibt es Aufregung um drei neue Spitzenjobs.
Erst vor wenigen Tagen legte der ORF die Traumgagen am Küniglberg offen.
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Nach der Causa Weißmann
Große Aufregung ging durchs Land und nach der Causa Weißmann sah sich der ORF wieder mal in der Defensive.
Drei neue Jobs
Vor Ostern kommt jetzt heraus, dass es noch drei neue Spitzenjobs im ORF gibt. Es geht jeweils um Leitungsposten - also sicherlich gut dotiert. Posten-Macherin ist Stefanie Groiss-Horowitz, die Programmdirektorin im ORF. Sie besetzt drei Ressort- bzw. Redaktionsleiterinnen neu.
Brisant: Die neuen Jobs werden just besetzt, bevor die Neubestellung des Direktoriums im ORF ansteht.
Christian Hafenecker.
Kritik von der FPÖ
Kritik gibt es von der FPÖ. Der blaue General Christian Hafenecker tobt und nimmt auch die neue Generaldirektorin Ingrid Thurnher in die Pflicht: „So kurz vor Ostern werden am Küniglberg also noch drei Osternesterl verteilt. Ist das jetzt ernsthaft die neue Linie der interimistischen ORF-Chefin Ingrid Thurnher? Statt weniger Spitzenjobs, neue Bescheidenheit und geringere Gehälter an den Tag zu legen, werden gleich drei neue hochbezahlte Posten besetzt - und das nur wenige Monate vor Ende des amtierenden Direktoriums!“
Fall für den Stiftungsrat?
Auch FPÖ-Stiftungsrat Peter Westenthaler übte Kritik am ORF. Westenthaler will die Causa in den Stiftungsrat bringen: "Das ist eine besondere Verhöhnung der Zwangsgebührenzahler. Mitten in der Diskussion um die Luxusgagen auch noch drei weitere Topposten zu besetzen und das kurz vor Ende der Periode dieses Direktoriums. Ich werde das in der nächsten Sitzung des ORF-Stiftungsrates am 23.4. zur Sprache bringen und Frau Thurnher ein paar sehr ernste Fragen dazu stellen. Auch eine Vorladung der Frau Groiss-Horowitz steht im Raum."