Pühringer: Aus für Asyl-Zelte

Traiskirchen überfüllt

Pühringer: Aus für Asyl-Zelte

Während der Landeschef gute Nachrichten hat, bleibt es im Bund weiter angespannt.

Oberösterreich kann bis Ende der Woche alle Zelte abbauen, kündigt Oberösterreichs wahlkämpfender Landeshauptmann Josef Pühringer an. Problematisch ist es weiter in Traiskirchen. Im Ministerium will man 80.000 bis 85.000 Asylanträge heuer „nicht ausschließen“.

ÖSTERREICH: Sie wollen die Zelte in Ihrem Bundesland möglichst rasch abbauen?
Josef Pühringer: Bis 31. Juli werden die Zelte abgebaut. Am Montag wurde Thalham gänzlich geräumt, und dann folgt Linz. Wir werden ausreichend Quartiere zur Verfügung stellen und Container aufbauen. Aber es muss eine europäische Regelung kommen. Wir leisten unseren Beitrag, das ist ganz klar. Den müssen alle anderen aber auch leisten. Man darf Österreich nicht überfordern.
ÖSTERREICH: Sie haben an­geboten, über den Sommer Flüchtlinge in Schulen unterzubringen. Was passiert dann mit ihnen ab Herbst?
Pühringer: Wir nehmen nur so viele auf, wie wir nachher in fixen Plätzen oder Containern unterbringen können.



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