Aktuelle Umfrage

Knapp, aber doch: Ampel würde an Mehrheit vorbeischrammen

Wäre jetzt eine Nationalratswahl - die Ampelkoalition aus ÖVP, SPÖ und müsste im ihre Mehrheit bangen. 

Die nächste Wahl ist für den Herbst 2029 vorgesehen - ein Glück für die amtierende Ampelkoalition, aber Pech für die FPÖ. Denn die Partei von Herbert Kickl würde aus einer Neuwahl als klare Nr. 1 hervorgehen. Und die Ampel könnte ihre Mehrheit verlieren. Das zeigt die brandaktuelle Umfrage der Lazarsfeld Gesellschaft für oe24 (2.000 Befragte vom 19. bis 27. 1. 2026, max. Schwankung 2,2 %).

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© oe24

Nun, an der Gesamtsituation hat sich auch diese Woche nichts geändert: Die FPÖ bleibt stärkste Partei - und das überlegen. Lazarsfeld berechnet für die Kickl-Partei einen Wert von 36 % - rund acht Prozentpunkte mehr als bei der Nationalratswahl 2024. Profitieren in der Oppositionsrolle können auch die Grünen: Bei der Wahl 2024 hatten sie nur 8 % - jetzt können sie laut Lazarsfeld auf 10 % hoffen.

Wie der Teufel das Weihwasser

Und die Regierung? Nun, die muss derzeit eine Neuwahl fürchten wie der Teufel das Weihwasser: Lazarsfeld berechnet für die ÖVP einen Wert von nur 20 % (-6,3 zur Wahl), die SPÖ würde von 21 auf 18 % fallen und die NEOS von 9 auf 8 %.

Ampel-Koalition würde knapp Mehrheit verfehlen

Tabelle
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Im Nationalrat würde es in diesem Fall zu massiven Mandatsverschiebungen kommen: Die FPÖ könnte um 15 auf 72 Sitze zulegen, die Grünen um 4 Sitze, sie kämen auf 20 Mandate. Der Ampel auf der anderen Seite gehen 19 Sitze im Vergleich zu 2024 ab: Die ÖVP verliert 11, die SPÖ 6 und die NEOS 2 Mandate. Damit käme die amtierende Regierung nur auf 91 Mandate, zum Regieren wären aber 92 nötig.

Kleiner Hoffnungsschimmer für die drei Regierungsparteien: Bei dieser Konstellation sind 4 Mandate sehr schwach abgesichert - mit etwas Glück könnte die Ampel also ihre Mehrheit halten.

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