Für arbeitsplatznahe Berufsausbildungen werden erneut 40 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
Fast die Hälfte der Arbeitslosen verfügt über keinen Ausbildungsabschluss über die Pflichtschule hinaus. Dementsprechend ist das Risiko, arbeitslos zu werden, rund 3,5-mal so hoch wie das von Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung.
Gleichzeitig klagen zahlreiche Unternehmen und Branchen über einen Fachkräftemangel. Dem will man nun entgegenwirken. In der Regierung, allen voran dem Arbeitsministerium, wird derzeit eine Fachkräftestrategie erarbeitet. Ein Element davon: Eine "Qualifizierungsoffensive".
40 Millionen Euro für Neuauflage
Die Rahmenbedingungen dafür liefern die Arbeitsstiftungen "Umweltstiftung" und "Just 2 Job". Mit knapp 21 Millionen Euro aus Mitteln des AMS sowie rund 19 Millionen Euro Unternehmensbeiträge werden die beiden Programme nun neu aufgelegt.
„Die Herausforderungen der Zukunft – vom Klimawandel über den digitalen Wandel – haben direkte Auswirkungen auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes. Investitionen in Aus- und Weiterbildung sind Investitionen in die Zukunft", so Arbeitsministerin Korinna Schumann (SPÖ).