Eckpfeiler

Neues Budget: Die Gewinner und die Verlierer

Regierung Meinl-Reisinger Stocker Babler Marterbauer
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Die Regierung hat sich auf die Eckpunkte des Doppelbudgets 2027/28 geeinigt. Wer zu den Gewinnern zählt - und wer zu den Verlierern.
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Wien. Nach zähen Verhandlungen hat sich die Regierung aus ÖVP, SPÖ und NEOS auf die Eckpfeiler für das Doppelbudget 2027/28 geeinigt. 2,5 Milliarden Euro sollen konsolidiert, also gespart werden, 2,6 Milliarden Euro will man für Offensivmaßnahmen aufbringen. In Summe macht das 5,1 Milliarden Euro. Bei so einem Sparvolumen hält sich die Zahl der „Gewinner“ klarerweise in Grenzen. Wer dennoch „positiv“ aussteigt - und wer Federn lassen muss:

Unternehmen und Bauern als Gewinner

Unternehmen:

Bauern:

Pflege und Bildung: Zu den Gewinnern dürften sich wohl auch der Bildungsbereich und die Pflege zählen. Für beide Bereiche gibt es 210 Mio. Euro extra. 100 Extra-Millionen Euro sind für den Arbeitsmarkt geplant.

Blaues Auge für Familien und Spitzenverdiener

Familien: Für Familien gibt es Licht und Schatten. Negativ ist, dass die Familienleistungen erneut nicht valorisiert, also an die Inflation angepasst werden. Auch beim Familienbonus wird es Einschnitte geben. Positiv ist aber, dass 300 Mio. Euro in den Ausbau der Kinderbetreuung fließen sollen.

Spitzenverdiener: Zwar blieb ihnen eine Erbschafts- oder Vermögenssteuer erspart. Federn müssen sie aber trotzdem lassen. Die Höchstbeitragsgrundlage für die Sozialversicherung wird um 200 Euro erhöht, die Sicherungsbeträge für Luxuspensionen steigen und die Immobilienertragsteuer für Grundstücke im Altbestand - mit Ausnahme des Hauptwohnsitzes - steigt.

Banken und Ältere als Verlierer

Banken:

Ältere:

Teilzeit:

Das trifft vor allem Teilzeitkräfte, die bisher oft ausgenommen waren.

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