Distance Learning bis 11. April

Schulen: Ferien zu Ostern verlängert

Frei-Testen für Schüler ''keine Pflicht'' | Faßmann: Schulbesuch ohne Test
© Symbolbild/Getty Images; APA/HANS PUNZ
Wie ÖSTERREICH berichtete, werden die Osterferien im Osten verlängert.
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Wien/St. Pölten/Eisenstadt. Der Aufschrei des Protests ist garantiert: Die Osterferien werden de ­facto verlängert – ÖSTERREICH hat schon mehrfach darüber berichtet. Da vor allem kleinere Kinder als Verteiler des Virus gelten – bei ihnen ist die 7-Tage-Inzidenz am höchsten –, mussten Gesundheitsminister Rudolf Anschober sowie die drei Landeshauptleute der „Ostländer“ auf diese Weise die Notbremse ziehen.

Distance Learning. Das würde bedeuten, dass die Kinder bis zumindest 11. April daheim sein werden – formell bleiben die Kinder über das Ferien-Ende am 6. April hinaus aber im Distance Learning. Trotzdem soll es Betreuungs­angebote geben – aber nur für die, die es unbedingt brauchen.

PCR. Danach, so Anschober und Bürgermeister Michael Ludwig, sollen Schülerinnen und Schüler, aber auch das Lehrpersonal einen negativen PCR-Test brauchen, der in den ersten Tagen durchgeführt wird. PCR, so Anschober sei derzeit eben der „Gold-Standard“. Das ist ein Instrument zusätzlich zu den ungenaueren „Nasenbohrer-Tests“. Nachteil der PCR-Tests: Das Ergebnis ist erst in 24 Stunden da.
Gurgeltests. Die Aktion „Wien gurgelt“ soll deshalb ausgebaut werden – auch über die Wiener Stadtgrenzen hinaus.

Notfallmodell. Es ist allerdings auch möglich, dass die Kinder auch über den 11. April hinaus daheimbleiben müssen, falls die Inzidenzen auf über 400 steigen. Betroffene Bezirken sollen automatisch auf Distance Learning umgestellt werden.

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