Die Kanzler-Partei schießt einmal mehr gegen FPÖ-Chef Herbert Kickl.
Das neue Jahr startet mit einem neuerlichen Schlagabtausch zwischen ÖVP und FPÖ zum Thema illegale Migration. Nachdem FPÖ-Sicherheitssprecher Gernot Darmann scharfe Kritik an Innenminister Karner geübt hat, konterte die Kanzler-Partei.
„Das FPÖ-Märchen vom fleißigen Herbert Kickl wird auch bei der x-ten Wiederholung nicht wahr“, so Generalsekretär Nico Marchetti. Der FPÖ-Chef habe damals als „Innenminister aus parteitaktischen Gründen mit Ausnahme von wirkungslosen PR-Gags nichts unternommen, um die Massenzuwanderung nach Österreich zu stoppen“, kritisiert die ÖVP.
"Falsches Spiel"
Kickl habe sogar „überdurchschnittlich vielen Afghanen zu dauerhaftem Bleiberecht in Österreich verholfen und auch keinen einzigen Syrer abgeschoben“, so Marchetti weiter. Der ÖVP-General wirft dem FPÖ-Chef „ein erschreckendes Ausmaß an Skrupellosigkeit“ vor.
„Herbert Kickl zögert keine Sekunde, um die Sicherheit der Menschen in unserem Land seinem politischen Vorteil zu opfern“, so Marchetti, der von einem „falschen Spiel“ der FPÖ spricht. Kickl wolle nur „von seinem eigenen Versagen ablenken“ und keine Verantwortung übernehmen.