SPÖ zieht davon

Neue Umfrage

SPÖ zieht davon

SPÖ liegt 2 % vor ÖVP. Bankensteuer hilft SPÖ. 

Vier Monate vor der Nationalratswahl am 29. September kann die SPÖ Platz 1 festigen: Die Partei von Kanzler Werner Faymann liegt laut aktueller ÖSTERREICH-Gallup-Umfrage (400 Befragte, 27. 5.– 29. 5.) bei 27 Prozent. Das ist ein Plus von einem Prozentpunkt zur letzten Erhebung vor zwei Wochen. Weil die ÖVP bei 25 % stagniert, kann die Kanzlerpartei davonziehen. Bitter für ÖVP-Chef Michael Spindelegger: Er stieg vor zwei Wochen als der Herausforderer Faymanns in den Ring – kann derzeit aber nicht wirklich punkten.

Für die FPÖ sieht es noch trauriger aus: Heinz-Christian Strache – ohnehin auf ein Tief von 19 % abgerutscht – verliert nochmals einen Punkt und hat jetzt nur noch 18 %. Damit ist er von seinem Ziel, um Platz 1 mitspielen zu können, meilenweit entfernt. Stabil halten sich die Grünen bei 15 %, Stronach liegt bei 9 %.

Glawischnig überholt jetzt sogar Bundespräsidenten
Durch die Siege in Salzburg und Tirol konnten die Grünen ihr Potenzial stark ausbauen: Bei der Frage, welche Partei „prinzipiell wählbar“ ist, liegen sie bei 21 % und haben damit bereits ein höheres Potenzial als die Strache-FPÖ (19 %).

Parteichefin Eva Glawischnig erlebt zudem einen Höhenflug: Im Polit-Barometer der Parteichefs liegt sie bei 23 Punkten und hat damit sogar Bundespräsident Heinz Fischer überholt!

In der Kanzlerfrage hat Glawischnig bereits zu FPÖ-Chef Strache aufgeschlossen und liegt mit 18  % gleichauf. Ihr Zuwachs ist so stark, dass Faymann und Spindelegger Federn lassen: Faymann liegt in der Kanzlerfrage bei 28, der VP-Chef bei 25 %.

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