Debatte um Doppelstaatsbürgerschaft
Strache verspottet Glawischnig mit Facebook-Post
Die Grünen-Chefin Eva Glawischnig äußerte sich im ORF-Sommergespräch über die Doppelstaatsbürgerschaft und zog damit den Spott der FPÖ auf sich.
Auf die Frage, warum sie der Meinung ist, dass Menschen, die in Österreich geboren wurden und hier leben einen türkischen Pass brauchen, hatte Glawischnig geantwortet: „Ich kann mich für eine Fußball-Mannschaft begeistern, die in Frankreich, in Spanien oder in der Türkei zu Hause ist. Ich finde es gibt bestimmte Freiheitsrechte.“
Spott auf Facebook
FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache stichelte prompt gegen Glawischnig, postete auf Facebook: „Sensationell! Die Grüne Glawischnig vergleicht im ORF-Sommergespräch gerade die Doppelstaatsbürgerschaft bei Türken mit dem "Fan-Sein" von anderen Fußball-Mannschaften. So schlecht hab ich Frau Glawischnig gar nicht in Erinnerung gehabt!“
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Im Gegensatz zu den Grünen, spricht sich die FPÖ klar gegen eine Doppelstaatsbürgerschaft aus. FPÖ-Kandidat Norbert Hofer hatte erst kürzlich ein Aussetzen der Verleihung von österreichischen Staatsbürgerschaften an türkische Migranten gefordert, da er illegale Doppelstaatsbürgerschaften vermutet.
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