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Staatsanwaltschaft ermittelt

Strache: Wirbel um Anschlags-Pläne

Für 100.000 Euro sollte ein Attentat auf den Ex-Vizekanzler verübt werden – so ein V-Mann.

 

Nina Bussek, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien, bestätigte gegenüber oe24.at, dass es Ermittlungen über mögliche Attentatspläne gibt. Der Anschlag gegen den Ex-FPÖ-Chef hätte mit einer Autobombe während dessen Zeit als Vizekanzler durchgeführt werden sollen. Ein V-Mann des Verfassungsschutzes gab jedenfalls an, dass ihm ein Drogendealer mehrmals 100.000 Euro angeboten habe, um diesen Anschlag durchzuführen. Zudem habe er ihm Orte genannt, an denen Strache und dessen Familie das Auto parkt. Laut Verschlussakt des Gerichts handelt es sich um einen „dringenden Verdacht“ sowie „der versuchten Bestimmung zum Mord als terroristische Straftat“.

Vorwürfe

Bisher habe sich der Attentats-Verdacht allerdings „nicht erhärtet“, so Nina Bussek. Deshalb sei der Mann auch auf freiem Fuß und nicht im Gefängnis. Der Tatverdächtige wurde am 23. November 2018 in einem separaten Verfahren wegen eines Suchtgiftdelikts und illegalen Waffenbesitzes zu acht Monaten Haft verurteilt. Ende Mai wurde er aus der Justizanstalt (JA) Hirtenberg entlassen. Sein Anwalt Wolfgang Blaschitz sagt zu ÖSTERREICH: „Die ganze Geschichte ist ein Unsinn und die Erfindung eines Polizei-V-Mannes."



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