Wallentin sorgt für Rosenkranz-Absturz

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Wallentin sorgt für Rosenkranz-Absturz

Neue Lazarsfeld-Umfrage: Rechte Kandidaten kosten Rosenkranz Stimmen.

Wien. Die brandaktuelle Lazarsfeld-Umfrage im Auftrag von ÖSTERREICH (1000 Befragte im Zeitraum vom 16.8. bis 17.8.2022) bringt eine Überraschung: Der unabhängige Kandidat Tassilo Wallentin – der seine Kandidatur auf oe24.TV erklärte – kommt vom Start weg auf 9 Prozent.
Und die scheint der Anwalt zum Großteil von der FPÖ zu holen.

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Wallentin sorgt für Rosenkranz-Absturz
× Wallentin sorgt für Rosenkranz-Absturz

Im Vergleich zu vor zwei Wochen hat FPÖ-Bundespräsidentschaftskandidat Walter Rosenkranz ganze sieben (!) Prozentpunkte verloren und kommt nur noch auf elf Prozent. Damit liegt er de facto gleichauf mit Wallentin, der seine Kandidatur erst vor wenigen Tagen verkündete.

Ex-BZÖ-Chef Gerald Grosz hat im Vergleich zur Umfrage vor vierzehn Tagen drei Prozentpunkte abgebaut, liegt mit 7% aber auch in Schlagweite von Rosenkranz.

Der Chef der Impfgegner-Partei MFG, Michael Brunner, gewinnt hingegen zwei Prozentpunkte dazu und würde bei der Bundespräsidentenwahl sechs Prozent schaffen.

Damit kämen die vier Kandidaten, die dem rechten Spektrum zuzuordnen sind, auf 33 Prozent. Noch haben die Kandidaten – für Unabhängige ist das Sammeln besonders schwer – freilich nicht die nötigen 6.000 Unterstützungserklärungen.

Wahlkampf. Der amtierende Bundespräsident Alexander Van der Bellen, der sich am 9. Oktober der Wiederwahl stellen will, führt mit 58 Prozent (minus ein Prozentpunkt) deutlich.

Sonntagsfrage: ÖVP verliert, wieder gleichauf mit FPÖ

Die Sonntagsfrage – also wen man bei Nationalratswahlen wählen würde – bringt wiederum Bad News für die ÖVP.

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Sie baut zur Vorwoche zwei Prozentpunkte ab und schafft nur noch 
21 Prozent und liegt damit nun wieder gleichauf mit den Blauen.

Die SPÖ (minus ein Prozentpunkt) würde 30 Prozent schaffen.

Die Grünen nur noch neun Prozent und die Neos bereits 13 Prozent.

Die Impfgegner-Partei würde mit vier Prozent knapp den Einzug in den Nationalrat schaffen.

Rot-Grün-Pink käme bereits auf 52 Prozent (plus 1 Prozentpunkt).