Wilder Streit um Dirty Campaigning in Koalition

Soll Kurz angepatzt werden?

Wilder Streit um Dirty Campaigning in Koalition

SPÖ und ÖVP wollen Neustart, doch jetzt gibt es angebliche Schmutzkübelkampagnen-Pläne.

Die Bilder der besten Partyfotografen Wiens werden auf Jahre zurück durchforstet, Lehrer und Ex-Schüler eines Gymnasiums in Wien-Meidling diskret befragt: Die Vergangenheit von Außenminister Sebastian Kurz wird angeblich penibel unter die Lupe genommen. Hat er sich in seiner Zeit als Jungspund in der Disco danebenbenommen usw.?

SPÖ dementiert

Laut Presse haben sich die Wahlkämpfer der SPÖ bereits auf einen ÖVP-Chef Kurz eingestellt und sammeln Material fürs „Dirty Campaigning“. An der Spitze des Teams, das Kanzler Christian Kern die Wiederwahl sichern soll: Spindoktor Tal Silberstein, anerkannter Politberater aus Israel. Die Story platzt ausgerechnet in den geplanten Neustart der Regierung – und die SPÖ weist die Vorwürfe auch empört zurück, man betreibe nur „Gegnerbeobachtung“.

Auffällig: Aus der ÖVP meldete sich gestern dazu ausgerechnet Umweltminister Rupprechter zu Wort, der bei Mitterlehner als Abschusskandidat und einer der größten Fans von Kurz gilt: „Dirty Campaigning“ sei eine „Unkultur“ wetterte er.



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