Wut-Posting auf Facebook

Wird Facebook-Seite gesperrt? So reagiert Strache

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FPÖ-Chef Strache antwortet mit einem Wut-Posting auf Facebook.

Rechtsanwalt Georg Zanger hat eine Sachverhaltsdarstellung gegen FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und die Hassposter eingebracht, die auf dessen Facebook-Seite einen vermutlichen Suizidversuch eines Asylwerbers kommentiert haben. Strache hatte einen "Krone"-Artikel mit der Bemerkung "Fassungslos!" geteilt.

Er beantragt ein Strafverfahren gegen den FPÖ-Chef und die - auszuforschenden - Verfasser der Hasspostings. Außerdem sollte "unter Androhung der Untersuchungshaft wegen akuter Wiederholungsgefahr" der Auftrag erteilt werden, die Facebook-Seite Straches sofort zu schließen.

"Drehen echt durch"
Strache nahm auf Facebook zur Anzeige Stellung. Dabei zeigte sich der FPÖ-Chef geschockt und angriffslustig: „Also jetzt drehen gewisse Personen echt durch.“  Für Strache sei es völlig unverständlich, dass er wegen Teilen eines Artikels wegen Verhetzung angeklagt werden soll.  

Dahinter sieht der FPÖ-Chef eine Kampagne: „ Es geht manchen offensichtlich darum mich zu kriminalisieren, gegen meine Person gezielt zu hetzen und die Meinungs- und Pressefreiheit auf meiner Facebookseite verbieten zu wollen.“

Wird Facebook-Seite gesperrt? So reagiert Strache
© FB

 

Video zum Thema: Anwalt will Straches Facebookseite sperren
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