Wohnungs-Streit: Strache wurde von Behörde gegrillt

Nach Wien-Wahl droht Anfechtung

Wohnungs-Streit: Strache wurde von Behörde gegrillt

Team Strache hat alles für die Wien-Wahl zusammen. Nur Wohnsitz ist Gefahr …

Heinz-Christian Strache hat die benötigte Zahl der Unterstützungserklärungen in allen Bezirken erreicht, wie er gegenüber ÖSTERREICH erklärte. Der einstige FPÖ-Chef und nunmehrige Spitzenkandidat der Kleinpartei Team HC wird also bei der Wien-Wahl im Herbst antreten – vorausgesetzt, die MA 62 lässt ihn.

Die Wahlbehörde prüft nämlich immer noch, ob Strache ein „echter Wiener“ ist. Konkret wird in einer Anzeige der linken Partei Wandel behauptet, Strache habe seinen Lebensmittelpunkt gar nicht – wie er beteuert – im 3. Wiener Bezirk, sondern im niederösterreichischen Weidling bei Klosterneuburg. Vergangene Woche wurde der Ex-Vizekanzler von der Behörde „gegrillt“: Er gab an, dass er unter der Woche in der Wohnung seiner Mutter Marion lebe, seit die im März in ein Pflegeheim gezogen ist.

Eine Entscheidung der Behörde soll es bis Ende August geben. Straches Team rechnet gar noch diese Woche damit. Doch egal, wie die Beurteilung ausfällt: Der Wohnsitzstreit wird mit Sicherheit noch ein Nachspiel haben. Denn falls Straches Kandidatur verhindert wird, will seine Partei gegen die Entscheidung der Behörde Rechtsmittel einlegen.

Die FPÖ wiederum wird, sollte ihr einstiger Chef antreten dürfen, die Wahl anfechten. Das hat Norbert Hofer bereits angekündigt.

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