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Alles neu bei der Austria

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Die EURO ist vorbei, in einer Woche beginnt die Bundesligasaison. Für die Veilchen ist es die erste nach der Ära von Big Spender Frank Stronach.

Mit neuem Trainer und einer jungen Mannschaft gespickt mit Routiniers will man trotzdem vorne mitmischen. Zwei Verstärkungen sollen noch diese Woche kommen.

Vorfreude. „Natürlich freuen wir uns schon, wenn es endlich losgeht. Das ist die schönste Zeit. Jeder Spieler will in die Mannschaft, kämpft um einen Platz in der Stammelf“, erklärt Generalmanager Thomas Parits. Während die Mannschaft auf dem Platz schwitzt und am letzten Feinschliff arbeitet, ist Parits noch fleißig am Verhandeln. Zwei Mann will er noch an Bord holen, einen Stürmer und einen linken Verteidiger. „Wir sind mitten in den Gesprächen. Ich hoffe, dass wir noch in dieser Woche Namen präsentieren können“, so Parits. Für die linke Seite wurde inzwischen Xiang Sun (26) aus China verpflichtet. Im Sturm spricht vieles für den Serben Nenad Jestrovic (32) von Roter Stern Belgrad. Aber Parits hat noch ein weiteres Ass im Ärmel: „Mit einem anderen Stürmer sind die Verhandlungen noch ein bisschen weiter.“

Viel Veränderung
Dem Jahr eins nach Stronach sieht der Generalmanager gelassen entgegen: „Wir haben neue Sponsoren bekommen, und sportlich hat sich nicht so viel verändert. Wir haben das Niveau hoch halten können.“ Aus der Stammformation haben sich nur Sanel Kuljic und Ronald Gercaliu verabschiedet. Die Innenverteidiger Jacek Bak und Fränky Schiemer bilden auch diese Saison wieder die violette Abwehrmauer. Im Mittelfeld gilt Matthias Hattenberger als echte Verstärkung neben Kapitän Jocelyn Blanchard.

Und im Sturm? Da soll Ex-Rapidler Mario Bazina für Tore sorgen. Von den drei Perspektivspielern Marc Sand, Lukas Mössner und Eldar Topic hat letzterer in der Vorbereitung bis jetzt den besten Eindruck gemacht. Als Belohnung rückte der Ex-St.-Pöltener in den Kader der Kampfmannschaft auf.

Daxbacher kommt an
Vom neuen Coach Karl Daxbacher ist Parits begeistert: „Er kommt bei der Mannschaft sehr gut an, führt viele Einzelgespräche.“ Daxbacher, der vergangene Saison mit dem LASK für Furore sorgte, ist ein alter Bekannter von Parits: „Ich kenne ihn schon lange und bin froh, dass er jetzt bei der Austria ist.“

Auftakt
Nächsten Mittwoch wird es ernst, dann steht das erste Spiel gegen Kärnten auf dem Programm. „Ein guter Start in die Saison kann Goldes wert sein“, weiß Parits. Das Ziel der Violetten ist, ganz vorne mitzuspielen. Ein Platz unter den ersten drei ist im violetten Visier. Nicht zu vergessen der UEFA-Cup, wo man wieder die Gruppenphase erreichen will.

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Austiras General über die Ziele der Austria im Jahr eins nach Frak Stronach:

© APA/artinger
parits

ÖSTERREICH: Herr Parits, fiebern Sie schon dem Bundes­liga-Auftakt entgegen?
Parits: Natürlich! Wir waren gerade in der Flachau auf Trainingslager. Jeder kämpft um einen Platz in der Mannschaft, die Stimmung ist gut. Jetzt kann es endlich losgehen.

ÖSTERREICH: Für die Austria ist es das Jahr eins nach Frank Stronach ...
Parits: Aber sportlich hat sich ja fast nichts verändert. Mit Kuljic und Gercaliu sind nur zwei Spieler aus der Stammelf gegangen.

ÖSTERREICH: Kommen noch neue Spieler?
Parits: Ja! Wir wollen noch zwei Spieler holen. Einen linken Verteidiger und seinen Stürmer. Die Verhandlungen sind im Gange. Ich hoffe, wir können Ende dieser Woche Namen präsentieren.

ÖSTERREICH: Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Parits: Das primäre Ziel ist das Erreichen der Gruppenphase im UEFA-Cup. In der Bundesliga wollen wir wieder vorne mitmischen, ein Platz unter den ersten drei wäre toll.

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